2026

Ankündigungen, Einladungen und Berichte aus dem Jahr 2026

  • Drei Tage unterwegs: Der Kirchenchor St. Cäcilia Neuhonrath in Limburg an der Lahn

    Drei Tage unterwegs: Der Kirchenchor St. Cäcilia Neuhonrath in Limburg an der Lahn

    Der Kirchenchor St. Cäcilia aus Lohmar-Neuhonrath verbrachte am letzten Juliwochenende eine ebenso abwechslungsreiche wie fröhliche dreitägige Fahrt nach Limburg an der Lahn – ein Ausflug,
    der Musik, Kultur und Gemeinschaft wunderbar miteinander verband. Mit dabei waren wie immer auch Familienangehörige und Freunde des Chores.

    Entspannter Auftakt

    Mit einem komfortablen Reisebus startete die Gruppe am Freitagmorgen Richtung Limburg. Schon der erste Zwischenstopp in Linz am Rhein sorgte für gute Stimmung: Bei einem gemütlichen Bummel durch die morgendliche Altstadt konnten die Reisenden die malerischen Gassen erkunden, ein Eis oder Kaffee genießen oder einfach die sommerliche Atmosphäre am Rhein auf sich wirken
    lassen.

    Am Nachmittag, nach einem herzhaften Mittagessen in der alten, urigen Brauerei im Kasbachtal, ging es weiter nach Limburg, wo die Zimmer bezogen und der Abend in geselligen Runden ausklang.

    Stadt, Wasser und ein bunter Abend

    Der Samstag begann mit einer Stadtführung durch die historische Altstadt von Limburg. Die Teilnehmer erfuhren Spannendes über Fachwerkarchitektur, alte Handelswege und die Bedeutung
    des imposanten Doms, der über der Stadt thront.

    Am Nachmittag folgte ein weiterer Höhepunkt: eine Bootsfahrt auf der Lahn, die bei bestem Wetter eine herrliche Aussicht auf die Landschaft bot und reichlich Gelegenheit zum Plaudern und Lachen
    gab.

    Der Abend stand ganz im Zeichen der Chorgemeinschaft. Bei einem bunten, geselligen Abend sorgten Gesangseinlagen, kleine Vorträge und humorvolle Beiträge der Chormitglieder für beste Unterhaltung. Die herzliche Atmosphäre zeigte einmal mehr, wie eng Jung und Alt im Chor, aus Freude am Gesang, zusammengewachsen ist.

    „Die Chorfahrt“, von Lothar
    (Frei nach Heinz Erhard’s „Der Kabeljau“)

    Die Lahn ist lang, die Lahn ist blau,
    im Fluss schwimmt auch kein Kabeljau.
    Da fährt aus Lohmar langsam vor,
    der gefürchtete Cäcilia Kirchenchor.
    Der singt in Limburg am kleinen Strom,
    eine Messe dort im schönen Dom.
    Die Lahn ist lang die Lahn ist blau,
    Drin’ schwimmt ein Aal aber der ist grau.

    Musikalischer Höhepunkt – Sonntag im Dom St. Georg

    Am Sonntag durfte der Chor im Dom St. Georg zu Limburg im Hochamt singen – ein besonderer Moment für alle Beteiligten. Unter der Leitung von Stephan Kümmeler erklangen Stücke aus der Missa Di Beata Virgine von Jacob Arcadelt, die in der eindrucksvollen Akustik des Doms besonders schön zur Geltung kamen.

    Der Chor erhielt viel Applaus vom Altarraum und den Gottesdienstbesuchern, die die musikalische Gestaltung sichtlich genossen. Für die Sängerinnen und Sänger war es ein bewegender Abschluss des Wochenendes.

    Auf der Rückfahrt legte die Gruppe einen Halt im Kloster Maria Laach ein. Die Besichtigung der beeindruckenden Klosterbibliothek mit ihren zehntausenden Buchbänden war ein faszinierender Einblick in jahrhundertealte Wissensschätze und rundete die Reise kulturell ab.

    Dank und Fazit

    Ein besonderer Dank gilt Gille Subenrauch, die die Fahrt, wie schon in den vergangen Jahren, mit großem Engagement hervorragend organisiert hat.

    Die dreitägige Reise nach Limburg war für den Kirchenchor St. Cäcilia ein rundum gelungenes Erlebnis – voller Musik, Gemeinschaft, Entdeckungen und schöner Erinnerungen, die sicher noch lange nachklingen.

  • Ein fröhlicher Vatertag in bester Gemeinschaft

    Ein fröhlicher Vatertag in bester Gemeinschaft

    Am diesjährigen Vatertag bzw. Christi Himmelfahrt, traf sich der Kirchenchor St. Cäcilia Neuhonrath um 11:30 Uhr an der Kirche, um gemeinsam zu seinem traditionellen Wandertag aufzubrechen. Trotz bedrohlicher Wolken zeigte sich das Wetter gnädig; trocken, angenehm und ideal für eine Wanderung durch die schöne Umgebung des Aggertals.

    Die erste Etappe führte die gut gelaunte Gruppe zur Gaststätte Aggerhof, wo ein gemütlicher Zwischenstopp eingelegt wurde. Bei erfrischenden Getränken und angeregten Gesprächen stärkten sich die Sängerinnen und Sänger, bevor es weiter bergauf ging.
    Der Weg führte anschließend hinauf nach Scheiderhöhe, vorbei an weiten Feldern, frischem Grün und herrlichen Ausblicken.

    Das Ziel des Wandertages war der Bauernhof der gastfreundlichen Familie Schmitz, die den Chor herzlich empfing. Dort warteten Kaffee, Kuchen und frisch gegrillte Würstchen, die nach der Wanderung besonders gut schmeckten. In der entspannten Atmosphäre des Hofes ließ die Gruppe den herrlichen Tag bis in den frühen Abend ausklingen.

    Der Wandertag zeigte einmal mehr, wie sehr Gemeinschaft, Natur und Musik den Kirchenchor verbinden. Die Vorfreude auf das nächste gemeinsame Erlebnis ist bereits groß.

  • Turnhalle steht Kopf

    Turnhalle steht Kopf

    Baach Alaaf mit selbstgemachtem Karneval

    „Gestern war hier schon Generalprobe, die lief wunderbar, das wird heute getoppt.“ So startete die erste Vorsitzende und Sitzungspräsidentin Uschi Krämer-Tanski die zweite Karnevalssitzung des Kirchenchors St. Cäcilia Neuhonrath.

    Traditionell wird in Neuhonrath die Turnhalle der Grundschule in einen Sitzungssaal verwandelt und Freitag und Samstag in ein karnevalistisches Tollhaus verwandelt.

    Den Auftakt der „hausgemachten Sitzung“ machte das Lohmarer Dreigestirn das in Begleitung der KAZI (Karnevalistenzirkel) Lohmar mit ihrem Funkencorps „Rut-Wiess“. „Wir können alles, aber ein Dreigestirn haben wir hier nicht, deshalb herzlich Willkommen“ begrüßte Virgilia Schmitz, die Uschi Krämer – Tanski auf der Bühne unterstützte, die gut gelaunten Tollitäten und das Gefolge.

    Als „Jugendgruppe des Chors“ angekündigt folgte ein Auftritt der „Baacher Leuchten“. Einer sechsköpfigen Gruppe, die optisch und tänzerisch den Wackelkontakt einer Lampe aus den Siebzigern perfekt inszenierte. Die erste Rakete war fällig, war doch die älteste Tänzerin gerade einundneunzig Jahre alt geworden und lag die Alterssumme bei rund 5oo Jahren.

    Schlag auf Schlag folgten die Auftritte von „De zwei Fründinnen“ die über Internetkaufsucht und „Turne bis zur Urne“ berichteten.

    Ein tänzerisches Highlight folgte mit den „Tanzflöhen aus Donrath“ die mit großer Synchronität und Akrobatik die Halle zum Toben brachten.

    Elf Chorsänger beeindruckten als „Cäcilia Krätzchenssänger“ und motivierten das Publikum zum Schunkeln und Mitsingen. Der a capella vielstimmig vorgetragene Hit „Stääne“ sorgte für den emotionalen Gänsehaut Moment der Sitzung. Ein krasser Kontrast folgte mit dem wilden Auftritt der Muppets, die die Bühne kaperten und ihre Show mit Koch, Kermit, Hühnern und Miss Piggy aufführten. Natürlich fehlten zur Freude des Publikums auch die beiden Mecker- Oldies Waldorf und Statler nicht. Als Gäste komplettierten Ernie und Bert die furiose Show.

    Mit den „Rheinlandsternen“ wurden den Jecken noch einmal feinste tänzerische Choreografie gezeigt, bevor Veronika Wude als „En Frau die jet zu sagen hät“ aus ihrem Leben als Friedhofsgärtnerin berichtete. Bewaffnet mit Schubkarre und Schüppe brachte sie die Halle mit Anekdoten und Tipps zum Lachen: „Wenn ihr mol ene verjrave möt, pflanzt jeschützte Blome dropp! So dorf do an dä Stell keiner mieh jrave!“.

    Nach so viel Wortgewalt war fetzige Musik angesagt, eine frisch formierte Gruppe des Blasorchesters Neuhonrath, „Quer Baach“ riss die Gäste von Bänken und Stühlen. Eine super gelungene Premiere für die Blasmusiker, Uschi Krämer- Tanski verabschiedete sich „bis nächstes Jahr“.

    Wortreiche Aufklärung über das Verhalten von Männern und den Einsatz von Schlafmitteln und deren glücklich machende Wirkung („ich han jedrömt et klingelt un der George Clooney steht vür de Dür“) vermittelten die „Powerfrauen vun de Baach“. Dem Vortrag der Powerfrauen Gille Stubenrauch und Uschi Krämer-Tanski folgte das Publikum, bevor mit den „Männern die Tanzen“ zwölf choreigene Tänzer die Bühne zu coolen Beats rockten. Mit einer letzten donnernden Rakete endete das Bühnenprogramm- aber nicht die Party.

    Die Band PARAT infizierte alle Gäste mit fetzigen und stimmungsvollen Karnevalstönen. Bis in den frühen Morgen stand die Halle Kopf.

    Am Sonntag beim Aufräumen waren sich alle Sängerinnen und Sänger einig: „Wir hatten ein phantastisches Publikum und: Das wird schwer zu toppen…wir müssen früh anfangen uns Gedanken zu machen.“

    Zumal die Sitzungen im nächsten Jahr noch eine Woche früher stattfinden, nämlich am 22. und 23. Januar 2027. Fans des Chorkarnevals sollten sich diese Daten vorsorglich notieren.

    Text: Uschi Krämer-Tanski
    Bilder: Marina Alke, Gabriele Janke und Sylvia Seifert-Schmitz

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